Freund/innen dieses Blogs

sandraimmer,
(Der/Die Besitzer/in dieses Blogs hat diese User/innen zu ihren Freund/innen gemacht.)
eleanor, Freigeist (extrem), Kristallsalz, mercanti, sky, vipera,
(Diese User/innen haben diesen Blog in die Liste ihrer Freund/innen aufgenommen.)

Statistik

  • 2027 Tage online
  • 30203 Hits
  • 39 Stories
  • 143 Kommentare

Letzte stories

du sprichst mir aus der s...

geschafft es umzusetzen habe ich aber bi... sadee,2013.09.26, 14:56

gutes Thema..

Lebensmitte und dinge des tägl. Geb... espresso1411,2013.09.25, 10:00

Ja!

du sprichst mir aus dem Herzen - weniger... libelle26,2013.09.25, 08:02

@godiva

so vieles braucht man "eigentlich" nicht... marieblue,2013.09.25, 07:55

Trendumkehr zur „n...

Unlängst bin ich in einer Zeitung a... godiva,2013.09.25, 07:264 Kommentare

Hohe Ansprüche.

Die meisten Eltern wollen, dass die Kind... transakt,2013.09.22, 13:57

"gute" Mitarbeiter..

Liebe Godiva, danke für diesen Beit... flottelotteburnin,2013.09.20, 22:21

nun ja,

ich muss gestehen, an manchen tagen bin... maine coon,2013.09.19, 17:44

Kalender

Februar 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
 
 
 
 
 
 
 

Suche

 

Aktuelle Blogs


    Nadine (Aktualisiert: 27.2., 13:14 Uhr)
    Tesas Blog (Aktualisiert: 26.2., 10:48 Uhr)
    Hallo! (Aktualisiert: 26.2., 10:13 Uhr)
    LILI (Aktualisiert: 26.2., 07:43 Uhr)
    CoraLino u... (Aktualisiert: 26.2., 07:37 Uhr)
    marieblue (Aktualisiert: 26.2., 06:34 Uhr)
    ercabi (Aktualisiert: 25.2., 19:08 Uhr)
    espresso14... (Aktualisiert: 24.2., 15:23 Uhr)
    GeDankeNlo... (Aktualisiert: 24.2., 15:22 Uhr)
    passionflo... (Aktualisiert: 24.2., 15:18 Uhr)
    Black Blog (Aktualisiert: 24.2., 15:01 Uhr)
    Libelle (Aktualisiert: 23.2., 19:24 Uhr)
    kampfdembu... (Aktualisiert: 20.2., 15:31 Uhr)
    soul (Aktualisiert: 19.2., 17:06 Uhr)
    notanymore (Aktualisiert: 18.2., 21:59 Uhr)
    Millicent (Aktualisiert: 10.2., 20:54 Uhr)
    vanilleduf... (Aktualisiert: 10.2., 20:32 Uhr)
    Freigeist... (Aktualisiert: 7.2., 10:22 Uhr)
    transakt (Aktualisiert: 7.2., 09:52 Uhr)
    muttertage (Aktualisiert: 1.2., 12:31 Uhr)
    palmen (Aktualisiert: 29.1., 08:12 Uhr)
    indian (Aktualisiert: 29.1., 00:11 Uhr)
    apple:-) (Aktualisiert: 26.1., 10:16 Uhr)
    bibi (Aktualisiert: 24.1., 21:31 Uhr)
    sandra38 (Aktualisiert: 24.1., 19:29 Uhr)
    Jette (Aktualisiert: 19.1., 11:42 Uhr)
    Sadee (Aktualisiert: 14.1., 19:03 Uhr)
    Probier da... (Aktualisiert: 14.1., 15:09 Uhr)
    TinasWelt (Aktualisiert: 7.1., 21:19 Uhr)
    Adventskal... (Aktualisiert: 7.1., 21:07 Uhr)
    paintinggi... (Aktualisiert: 7.1., 18:14 Uhr)
    angi (Aktualisiert: 7.1., 11:22 Uhr)
    Herr Elfe (Aktualisiert: 3.1., 19:11 Uhr)
    norden73 (Aktualisiert: 3.1., 19:06 Uhr)
    fulmi (Aktualisiert: 27.12., 15:01 Uhr)
    cora...der... (Aktualisiert: 26.12., 21:32 Uhr)
    claudia69 (Aktualisiert: 24.12., 12:54 Uhr)
    Motorradto... (Aktualisiert: 23.12., 20:55 Uhr)
    Der Keksbl... (Aktualisiert: 22.12., 19:27 Uhr)
    welle (Aktualisiert: 22.12., 14:32 Uhr)
    matilini (Aktualisiert: 7.12., 21:46 Uhr)
    Ich liebe... (Aktualisiert: 6.12., 19:17 Uhr)
    schuechter... (Aktualisiert: 6.12., 15:45 Uhr)
    The Queen (Aktualisiert: 2.12., 17:45 Uhr)
    kersi (Aktualisiert: 1.12., 15:19 Uhr)
    Mrs Robins... (Aktualisiert: 30.11., 16:04 Uhr)
    minze (Aktualisiert: 30.11., 11:22 Uhr)
    lisselka (Aktualisiert: 28.11., 22:05 Uhr)
    kraehe (Aktualisiert: 28.11., 21:59 Uhr)
    pink (Aktualisiert: 28.11., 21:37 Uhr)
Mittwoch, 25.09.2013, 07:26

Unlängst bin ich in einer Zeitung auf einen Artikel aufmerksam geworden, der bei näherer Betrachtung das aufzeigt, was ich selbst seit gut einem Jahr instinktiv in meinen Lebensbereichen auch mache bzw. bei vielen Menschen, ob jünger oder älter, immer mehr in den Vordergrund tritt und das Konsumverhalten bzw. die Lebenseinstellung beeinflusst oder sogar verändert.

Wir leben in einer Konsumwelt, wo man alles haben kann, entweder per Mausklick vom Schreibtisch aus, in den Einkaufszentren oder in zahlreichen Geschäften bis hin zu den ursprünglichen Erzeugern, wenn sie eine Direktvermarktung anbieten. Wir kaufen alles, was uns die Werbeindustrie bewusst oder gewollt unbewusst mit mehr oder weniger Werbeeinsatz anbietet. Über Kaufsüchte- und zwänge und möglicher Leistbarkeit bzw. Notwendigkeit, möchte ich jetzt gar nicht näher eingehen.

Dadurch hat sich auch eine Umkehrung bemerkbar gemacht. Ich spreche jetzt vom Trend der „neuen Genügsamkeit und Einfachheit“ beim Einkaufen und dem Leben allgemein, der in vielen Fällen nicht wirklich kostengünstiger ist, aber vor allem eine gewisse Nachhaltigkeit mit sich bringt. Vorausgesetzt man wird dabei nicht gerade von findigen Geschäftemachern ausgenutzt.

Neue Genügsamkeit heißt für mich, dass ich nur mehr das einkaufe, was ich wirklich brauche und auch tatsächlich verbrauchen kann. Kauf 3 und zahl 2, Gratiszugaben und doppelte Sachen – diese Angebote bei Lebensmitteln und Kosmetika können mich nicht in einen Kaufrausch verleiten. Es landen jetzt schon viel zu viele Lebensmittel und nicht aufgebrauchte Pflegeprodukte auf dem Müll. Mir war das früher auch nicht so bewusst, aber meine Putzfrau hat mir das einmal bildlich vor Augen geführt, als sie meinen Kühlschrank und Lebensmittelschränke entrümpelt hat und alles Abgelaufene und Bedenkliche am Küchentisch aufgestapelt hat. Ein gigantischer Müllberg von gut ein paar hundert Euro, wo man gar nicht darüber nachdenken darf, dass um diesen Geldbetrag, der jetzt im Müll landet, anderswo eine Familie ein ganzes Jahr lang überleben kann.

Jetzt kaufe ich nur noch in Klein- und Kleinstmengen in ausgesuchten Geschäften oder Bauern ein, wo die Produkte zwar im ersten Augenschein mehr kosten, in Summe aber werfe ich kein Geld mehr unbedacht auf den Müll und kann mir dadurch mehr jener Sachen leisten, die zum zweiten Trend gehören, der Einfachheit. Diese Sachen sind qualitativ hochwertiger, biologischer und meist auch viel preiswerter, wenn sie noch im Rohzustand sind und von mir selbst weiterverarbeitet werden. Aus einem Apfel, einem Pfirsich, ein paar Weintrauben und Zucker lassen sich einfach und schnell zwei bis drei kleine Gläschen Marmelade machen. Zwei Kartoffeln reichen, um gekocht und püriert jedes Saftfleisch zu binden und sämiger zu machen - ohne Chemie aus dem Packerl und ohne allergieauslösendes Weißmehl. Klingt und ist einfach!

Mit dieser Genügsamkeit und Einfachheit verfahre ich auch noch bei Kosmetika, Schuhen, Modeschmuck und Kleidung – zumindest schon zu 75 Prozent. Ich kaufe mir da lieber etwas Hochwertigeres in tatsächlich verbrauchbarer Menge und mit Bedacht Ausgesuchtes, das nicht nur dem Modetrend von ein paar Wochen entspricht, sondern wo ich weiß, dass ich das auch noch in den nächsten fünf Jahren tragen würde – sogenannte Klassiker halt, die nie aus der Mode kommen. Bei Büchern werde ich es nie schaffen und bei den technischen Spielereien bin ich am Weg der Besserung.

Und vielleicht geht es euch auch so, wenn ihr meine Zeilen lest, dass dieser Trend zur Genügsamkeit eigentlich nichts Neues ist, sondern denkt an Eure Großeltern oder die noch älteren Leute von früher, die bei manchen Geschenken gesagt haben: „Das wäre ja nicht notwendig gewesen, das brauche ich eigentlich gar nicht mehr.“ Ja, es ist wirklich so, manches braucht man in Wahrheit nicht (mehr). Nicht unbedingt deswegen, weil das Leben zur Neige geht, sondern weil manche Konsumverhaltensfehler einfach in den Hintergrund treten und man draufkommt, dass weniger oft viel mehr ist! Zumindest in einigen Bereichen……


Mittwoch, 18.09.2013, 07:44

Als 40+ bin ich an manchen Tagen heilfroh, schon das Gröbste hinter mir zu haben. Es heißt ja, dass man ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und ein Kind großziehen sollte, um sich dann ab einem gewissen Alter in Würde und Weisheit zurückziehen kann, um das Leben zu genießen oder einfach mit bereits relativ großem Erfahrungsschatz neu durchzustarten. Ich habe das alles erledigt und erfinde mich täglich neu, bin voller Freude und Elan und beneide die Jugend höchstens dafür, dass sie vieles anders machen kann und über noch viel mehr Raum- und Zeitkontinuum verfügt.


Aber weit gefehlt. Unsere „gebildete“ Next-Generation ist gar nicht so zukunftsfreudig und voller Optimismus, als ich mir gedacht habe. Und da ich viel mit jüngeren Leuten (Studenten) zusammenkomme, habe ich so einige „altkluge“ Sprüche gehört, die mir zu denken gegeben haben.


Da geht es um den Bereich Ausbildung, einem guten Job und das Halten des gewohnten Standards, den man aus dem Elternhaus gewohnt ist. Da sehen viele Jugendliche eher schwarz, denn sie meinen, dass das nur mit dem Besuch der richtigen (höheren) Schule, einer Matura und einem Studium einher geht, um überhaupt Chancen am Arbeitsmarkt zu haben. Und Studenten verdrängen Maturanten, welche dann wieder Gesellen und Lehrlinge verdrängen und eigentlich wollen Unternehmer eh nur billige Arbeitskräfte bzw. Hilfspersonal, weil der Faktor Arbeit viel zu hoch ist.


Kinder wollen die meisten auch keine mehr, denn ohne einträglichen Job bzw. mehreren Jobs würden sie sich auch keine Privatschulen, Gymnasien und Nachhilfestunden für die Kinder leisten können. Gesamtschulen kämen ja nicht in Frage, da das Bildungsniveau damit nur nach unten nivelliert wird und die Menschheit sowie so irgendwie verdummt und medial zu stark beeinflusst wird. Und eigentlich ist das mit der Umwelt, den Naturkatastrophen, der Erderwärmung und dem gleichzeitigen Abkühlen durch Extremwetterlagen auch so eine unsichere Geschichte.


Ja und überhaupt käme es ja auch auf die Zeugungsfähigkeit an, die ja in vielen Fällen ja gar nicht mehr da ist, da entweder die Spermien nicht mehr richtig schnell unterwegs sind und/oder irgendetwas mit den Eizellen nicht klappt. Das käme halt alles von der schlechten und hormonverseuchten Ernährung und dem mit Östrogen versetzten Trinkwasser, usw.


Harter Tobak, was in unseren jungen Erwachsenen so vorgeht, denn ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mir als 20jährige solche Gedanken über die Zukunft gemacht hätte. Nur leider konnte ich in einigen Punkten keine nachhaltigen Argumente dagegen vorbringen, um diese Existenzängste auch wirklich glaubhaft zu entkräften. Außer jenes Argument, dass es nicht nur an der Jugend liegen muss, Dinge zu ändern und anders zu machen.

Wir müssen jetzt sofort anfangen und handeln, damit unsere Next-Generation wieder Mut zum (Über/Weiter)Leben hat.


Mittwoch, 11.09.2013, 08:34

Ich bin ja an und für sich jemand, der auch mit wenig zufrieden sein kann und wirklich keine Wunder erwartet. Das sage jetzt mal ich, meine Mitarbeiter sagen sicher etwas anderes. Vielleicht habe ich manchmal einen schlechten Tag und - na gut – schon mal öfters eine „spitze“ Zunge bzw. einen ausgelebten Zynismus, aber ich bin nicht ungerecht und in vielen Bereichen bin ich auch schon mit der Erfüllung von Minimalanforderungen zufrieden. Wichtig ist mir, dass ich sehe, dass sich jemand zumindest bemüht und Interesse zeigt, auch etwas Neues anzunehmen.

Nicht zufrieden bin ich aber, wenn ich für viel Geld wenig bis keine Leistung bekomme, wenn nur gejammert wird und mit einer unsäglichen Präpotenz Kunden bzw. Kollegen behandelt werden. Als Chefin sehe ich das, wenn nicht gleich, aber sicher in absehbarer Zeit. Und wenn es zu solchen Vorfällen in meinem Team kommt, dann handle ich entsprechend und zögere nicht lange, denn Wunder erwarte ich ja nicht und wenn man es einem Mitarbeiter nicht sagt, dass er „schlecht“ ist, wie soll er sich ändern oder besser mache?

Umso weniger verstehe ich andere Unternehmer, die es über längere Zeiträume nicht sehen, wenn ihnen ihre Mitarbeiter auf der Nase herumtanzen und den Ruf eines Unternehmens schmälern. In Großkonzernen fallen da schwarze Schafe sicher nicht so auf, aber gerade bei den kleinen und überschaubaren Betrieben sind solche Mitarbeiter existenzschädigend. Ich selbst bin froh, wenn ein Kunde zu mir sagt, dass etwas nicht in Ordnung ist oder war. Das ist mir lieber, als dass sich der Kunde still und heimlich ärgert und ich wahrscheinlich nie wieder einen Auftrag bekomme und eigentlich gar nicht weiß, warum.

Deshalb bin ich auch so eine Kundin, die mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg hält und sagt, wenn etwas nicht passt – zuerst demjenigen, der/die mich bedient hat und wenn das nicht fruchtet, dem/der Vorgesetzten bzw. dem Chef/der Chefin persönlich und der/die muss dann selbst entscheiden, ob eine Bemängelung gerechtfertigt war. Ich erwarte mir ja auch für mein Geld eine gewisse Leistung und Entgegenkommen.

Meine Einstellung sensibilisiert mich aber geradezu, genau jene Dinge zu erleben bzw. mitzubekommen, die nicht in Ordnung sind und bei zwei Lokalen bin ich wahrscheinlich seit dem letzten Wochenende beim weiblichen Servierpersonal auf der schwarzen Liste, denn ich habe mich neben der mündlichen Beschwerde direkt auch schriftlich per Mail an die Geschäftsleitung gewandt.

Bei dem einem Lokal habe ich mich darüber beschwert, dass die beiden nicht sehr freundlich den Gästen gegenüber wirkenden Servierdamen lieber hinter dem Tresen plaudern, ständig mit ihren Smartphones beschäftigt sind, Teile der Bestellung vergessen oder das Essen bringen, aber dazu keine Getränke und das benutzte Geschirr einfach „übersehen“. Ich habe mich dort nicht als zahlender Gast gefühlt, sondern als Störfaktor. Gute Bedienung sieht eben anders aus.

Und beim anderen Lokal habe ich keine Motivation gesehen, dass überhaupt etwas verkauft werden soll. Das kettenrauchende Mädel hinter der Bar hat lieber mit einer Freundin geplaudert und uns neu ankommende Gäste bei 5 von 10 besetzten Tischen im direkten Blickfeld gut zehn Minuten mit Nichtbeachtung bestraft und als wir dann wortlos und ohne Konsumation gegangen sind, kam auch keine Reaktion.
Vielleicht sind es die unrühmlichen Ausnahmen, aber ich sehe gerade in der Gastronomie, dass gute und motivierte Mitarbeiter anscheinend eine Mangelware sind.